Band

Sepp [Gitarre]

Sepp

Geboren als Markus Joseph Mödl am 18.06.1977 begann er mit 15 Jahren Gitarre zu spielen.

Nach einigen mehr oder weniger erfolgreichen Garagenbands, in denen er spielte, gelangte Markus im Herbst 2000 zur Band "Euphonics" die aus einem Teil der "Preservants" hervorging (in dieser Zeit lernte er Simon Grau kennen, einen studierten Orchesterkontrabassisten, der ihm über die Jahre Musiktheorie lehrte). Diese Formation nahm 2 CDs auf. Zum Ersten die "This day - EP" und zum anderen die EP mit dem Titel "Present - Desire - Past and Future", beide im "Restgeräusch - Tonstudio" unter der Leitung von Holger Krzywon. Die "Euphonics" lösten sich allerdings noch vor dem Erscheinen der zweiten Scheibe im Winter 2004 auf.

Traumatisiert von diesem Ereignis tauschte er die Gitarre gegen den E-Bass,und gründete zusammen mit einem Teil der "Euphonics" das Line-Up "Ruido Room", das sich aber bereits nach einem Auftritt wieder auflöste.

Noch während dessen wurde er von seinem langjährigen Freund und Bassisten Jürgen Neumeier kontaktiert, eine neue Band mitzuformieren. Nach einigem Zögern willigte er schließlich ein und so wurde die erste Besetzung von TAMAD, damals noch mit Jochen Kerschenloher an den Drums, gegründet.

Charlie [Bass]

Charlie

Den ersten Bass hab ich mir mit 15 gekauft, weil ich Sid Vicious von den Sex  Pistols so geil fand. Anfangs ging´s noch gar nicht mit dem spielen, aber das war mir auch egal, weil ich damit ziemlich nah an meinem Vorbild war. Suuuper Idee,... meinten ein paar Kumpels aus meiner Clique,... Wir gründen ´ne Band. „Ja, genau... Ich will Sänger werden...“,   „...und ich Gitarrist...“ Wir bestellten eine E-Gitarre bei Conrad und ein Wochenende später war die erste Probe von „NONNIX“. Wir ließen uns ein paar Griffe zeigen und legten los. Das war „echt Punk!“. Nach ein paar Monaten wurde es mir zu blöd dass ich mit meinem  Plektrum immer die  A- und E-Saiten (...die anderen hat man ja nicht benutzt) durchwetzte und hab deshalb mal ausprobiert mit den Fingern zu spielen.

Als die Punk-Phase vorbei war gründete ich mit zwei Freunden die Band „PURE & SIMPLE“. Wir waren relativ schlecht bei unseren ersten Rockmusik-Versuchen... aber cool.. und wir haben dazu gelernt. 

Irgendwann zu dieser Zeit hab ich mir ein Bass-Buch zugelegt. Als ich kurz darauf etwas dicht vom weggehen nach Hause kam dachte ich: (...und das ist bis heute das einzige was ich je aus einem Buch gelernt hab)  „Jetzt könnt ich mir mal das mit diesem „slappen“ reinziehen. Ich schlug die beiden einzigen Seiten auf, auf denen diese Technik erklärt war und probierte, wie man da einen Ton rausholt.

Mein erster Bass-Lehrer war ein total verrückter Freak. Trotzdem hat er mir sehr viel beibringen können er und hat vor allem immer darauf bestanden, dass ich diese komischen Kirchentonleitern lernen sollte und irgendwas mit „...Harmonie..?...“  Inzwischen weiß ich aber, dass es sogar für Punkbands interessant ist sich damit zu beschäftigen, obwohl ich den Zusammenhang zwischen Kirche und Punk bis heute noch nicht ganz schlucken kann.

Der zweite Lehrer war der (meiner Meinung nach) beste Basser im Ingolstädter Umkreis.  „Du muaßt ´n Kreiselpumpenbass spielen“ ,hat er immer gesagt, wenn er meinte, dass es rund und tight grooven soll. (..so versteht´s halt auch a Bayer..) Egal, was er mir am E-Bass vorgespielt hat, er konnte es auch am Kontrabass. (...da haust halt einfach voll rein, dann geht des scho...)

Anfang ´98 bin ich nach Flensburg gezogen und hab mich dort recht bald nach Musikern umgesehen. Ein Drummer rief mich an: „Moin, ich bin  Lars,...  kannst Du slappen?..  Ja?.. Dann lass uns treffen...“ Wir verstanden uns prächtig und fanden im nächsten  Jahr auch den Rest der zu einer Band noch fehlte. Das ganze trug den Namen „TURTLEATTACK“ und war irgendwo zwischen Chili Peppers und Tool-Style. In dieser Zeit musste ich mich viel mit 5/8, 7/8, 9/8-Zeug beschäftigen und konnte einiges darüber in Erfahrung bringen.

2004 kam ich nach Ingolstadt zurück und stieg bei „SCANDAL“ ein.

Ich sag  Euch eins:  „Rockbass spielen ist geil !!“ Achtel auf der leeren A-Saite und die linke Hand in der Luft,... wenn sie nicht gerade ein Bier festhält.“

Im Proberaum neben uns übte immer so eine Grindcore-... Death-...Grave..- Irgendwas-Band.

Mit deren Sängerin hab ich mich recht gut verstanden und so landete ich auch mal bei einem ihrer Konzerte. Ohrenbetäubender Schlagzeugdonner und knallharte Gitarrenriffs in einem kleinen Raum und dazwischen eine Gesangslinie für Götter. Absolut Radiohit-tauglich...hat mich voll von den Socken gehauen. Danach fragte ich sie, ob sie nicht Bock auf ein Projekt hätte bei dem ihre Melodien und ihre Stimme besser zur Geltung kommen würden...

Zusammen mit dem damaligen Scandal-Schlagzeuger gründeten wir eine namenlose Band. Nach drei  Monaten spielten wir auf Mira´s Geburtstagsparty unsere 5 oder 6 Songs und hatten erstmals den Sepp als Aushilfs-Gitarristen dabei. Voll  motiviert habe ich uns unmittelbar danach beim Emergenza in München beworben. Einziges Problem, ... der Sepp hatte keine Zeit  für ´ne zweite Band und wir standen wieder zu dritt da. Zum Glück hat er es sich eine Woche vor dem Auftritt noch mal anders überlegt und ein zweites Mal bei uns ausgeholfen. Wir sind zwar nicht weiter gekommen aber irgendwie haben wir´s geschafft, das Publikum voll zu begeistern. Das hat den Sepp dann endlich davon überzeugt, dass er doch fest bei uns einsteigt. 

Mit „TAMAD“ bin ich vor allem glücklich, weil wir echte Freunde sind und privat viel zusammen unternehmen. Sowas ist ziemlich selten und man merkt das auch auf der Bühne, glaub ich...

Seit 1992 spiele ich einen dunkelroten Musicman Stingray (4-Saiter mit 3BandEQ und Vogelaugenahorn-Hals) den ich bis 2006 regelmäßig zurecht gekloppt habe.

Danach musste aber ein 5 Saiter her, weil damit einfach noch mehr geht. GRrrrr...J

Schon 10 Jahre zuvor hatte ich mich in einem Regensburger Musikladen verliebt und  von daher gab es  für mich nur eine Wahl. Ein :: Sandberg :: soll es sein,... und zwar in der schrillsten Farbe die es gibt, bitte...  Ich entschied mich für den Ken Taylor, weil der mit den beiden Tonabnehmern auch richtig fett Dampf macht. Seitdem benutze ich eigentlich keinen  anderen Bass und hab auch nicht mehr das Gefühl, dass es einen besseren gäbe, oder so...